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Kommentar zum langfristigen Investieren

27.01.2026

Was am Ende zählt: Standfestigkeit.

Wir investieren nicht in das, was gestern an der Börse gut gelaufen ist, Stichwort Momentum; und ebenso wenig in das, was nach vorherrschender Markterwartung in den kommenden Monaten noch gut laufen könnte. Unser Fokus liegt auf dem, was morgen noch da ist – und auch in ferner Zukunft Bestand haben wird.

Investieren bedeutet für uns, Eigentum an Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen zu erwerben, nicht das Hinterherlaufen hinter kurzfristigen Kursbewegungen.

Zum Jahresstart 2026 erkennen wir erste Anzeichen einer beginnenden Rotation. Wettbewerbsüberlegene Consumer Staples beispielsweise gewinnen kursseitig wieder an Boden, weil Investoren in einem von geopolitischen Spannungen und politischer Unsicherheit geprägten Umfeld vermehrt sichere Häfen suchen – und die Robustheit sowie Verlässlichkeit dieser robusten Gewinnmaschinen erneut wertzuschätzen beginnen.

Das kann kurzfristig Zuversicht geben. Zumal sich auch die Wertentwicklung zahlreicher Portfoliounternehmen über 2025 hinaus positiv fortgesetzt hat, etwa bei Alphabet und Microsoft, aber auch bei L’Oréal und Roche. Dennoch gilt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Geduld zahlt sich langfristig aus

Entscheidend ist etwas anderes: Als unternehmerisch denkende Investoren lassen wir uns durch die kurzfristige Börsenwetterlage nicht von unserem langfristigen Kurs abbringen. Wir investieren nicht mit dem Markt oder gegen den Markt – wir investieren unabhängig von ihm. Maßstab sind für uns nicht Stimmungsumschwünge, sondern die operative Entwicklung, die Ertragskraft und die Bilanzqualität der Unternehmen, an denen wir uns als Miteigentümer langfristig, am liebsten für immer, beteiligen.

Ja, das Börsenjahr 2025 hat auch uns als Portfolioverantwortliche und als signifikante Mitinvestoren mitunter genervt. Geduld ist in solchen Phasen notwendig. Sie war es auch in der Vergangenheit. Und sie hat sich für Investoren, die bereits seit Längerem dabei sind, ausgezahlt.

Diese Geduld wird sich auch künftig lohnen, bei der Erreichung unserer gemeinsamen Ziele. An erster Stelle steht dabei die substanzielle Investitionssicherheit. Erst danach folgt das zweite Ziel: attraktive Renditen über Börsenzyklen hinweg.

Gerade dann, wenn der Markt kurzfristig lieber für Momentum auf dem Kurszettel als für Substanz in der Bilanz bezahlt, entstehen häufig die besseren Einstiegs- und Nachinvestitionszeitpunkte, nicht die schlechteren.

Standfest investiert zu bleiben ist deshalb nicht nur eine Frage der Geduld. Es ist vor allem eine Frage der Vernunft. Und der Haltung.

Lesen Sie hier Ausgabe 01/2026 des Investorenbriefs.

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