Der US-Dollar schwächelt, Investoren sind verunsichert. Gerade aus europäischer Sicht trifft die Dollarschwäche Investments in US-Unternehmen hart. Fordert das zum Handeln heraus?
Dominikus Wagner: Wir sind an US-Firmen beteiligt, weil sie großartig sind, nicht, weil sie aus den USA kommen. Aber ja, der schwächer gewordene US-Dollar hat die Performance spürbar gebremst. Aber, und das zeigt sich in der Regel erst mit Verzögerung, wirkt der schwache Dollar in den US-Bilanzen wie Rückenwind. Für global aufgestellte US-Firmen werden Auslandsumsätze in US-Dollar umgerechnet wertvoller: Das stärkt den Bilanzgewinn, der Unternehmenswert steigt und damit nachgelagert der Aktienkurs. Das zeigen nun bereits viele Quartalsberichte. Und vice versa werden etliche europäische Firmen vor Herausforderungen gestellt.