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Momentum lebt vom Blick in den Rückspiegel

27.02.2026

Wenn vor allem gekauft wird, was an der Börse gut gelaufen ist, werden unternehmerische Substanz, Bewertung und Risiken leicht übersehen. Momentum kann kurzfristig durchaus starke Ergebnisse liefern, ist aber langfristig als Investmentansatz ungeeignet.

  • Momentum belohnt Kursbewegungen, nicht unternehmerische Wertschöpfung.

  • Indexmechanik verstärkt Risiken statt sie zu verteilen.

  • Langfristiger Investmenterfolg entsteht durch Disziplin, nicht durch den Versuch, den Markt zu timen.

Momentum ist ein starker, aber trügerischer Börsenmechanismus. Das war und ist derzeit am Aktienmarkt wieder gut zu beobachten: Aktien, deren Kurs zuletzt bereits stark gestiegen war, steigen häufig, auch über längere Zeiträume, weiter. Aber nicht, weil sich der Wert des Unternehmens gemessen an Gewinn und Geschäftsmodell verbessert hätte, sondern weil das „Anlagekapital“ reflexhaft dem Trend steigender Kurse folgt. Das strukturelle Problem dieser „Strategie“ liegt auf der Hand: Sie navigiert einzig durch den Blick in den Rückspiegel. Was steigt, wird gekauft. Was stark steigt, wird stark gekauft. Was fällt oder seitwärts läuft, wird links liegengelassen, selbst wenn Qualität und Wert steigen.

Als unternehmerisch denkende Investoren setzen wir diesem Rückspiegel-Fokus ganz bewusst den Blick durch die Windschutzscheibe bzw. auf die Unternehmen selbst entgegen. Während Momentum-Anleger schauen, welche Aktie zuletzt gut gelaufen ist, analysieren wir die tatsächliche Antriebskraft: Welches Unternehmen verdient dauerhaft Geld und generiert auch übermorgen noch verlässliche Cash Flows? In bestimmten Marktphasen kann der Momentum-Mechanismus erstaunlich lange funktionieren. Er ist jedoch kein langfristiger Investmentansatz, sondern bleibt ein temporäres Marktphänomen, das Investoren lange in trügerischer Sicherheit wiegt, weil sein Ende meist plötzlich und unerwartet kommt.

2025 war das Momentum-Jahr an der Börse

Das Börsenjahr 2025 lieferte ein Lehrbuchbeispiel für eine Momentum-Phase. Die Kursperformance der großen Indizes wie des MSCI World Index oder des S&P-500-Index wurde von wenigen Themen und Einzeltiteln getragen: KI-Narrative, Rüstungsboom und US-Dollar-Schwäche auf der einen Seite, die „Magnificent Seven“ auf der anderen Seite.

Konkret bedeutet das:

  • Im MSCI World belegen die „Magnificent Seven“, begleitet von Broadcom, die vordersten Plätze der Index-Top Ten, gefolgt vom Finanzwert JPMorgan Chase.

  • Rund 26 % der Marktkapitalisierung des MSCI World Index entfallen auf den IT- Sektor. Der umfasst zwar insgesamt 193 Unternehmen, aber gut 15 Prozentpunkte davon vereinen Apple, Nvidia, Microsoft und Broadcom auf sich.

  • Der Bankensektor, einer der Gewinner des Börsenjahres 2025, ist für weitere fast 17 % Indexgewichtung verantwortlich.

  • Zu guter Letzt macht Rüstung, der „Supersektor“ des vergangenen Jahres mittlerweile 2,7 % im MSCI World aus (oder rund ein Viertel innerhalb des „Industrials“-Subsektors, der im MSCI World mit 11,6 % gewichtet ist).

Insgesamt aber nimmt die Marktbreite des MSCI World Index trotz der 1.319 gelisteten Unternehmen ab, da wenige große Unternehmen die Indexentwicklung bestimmen und der Index kein Abbild der Weltwirtschaft ist; echte operative Diversifizierung spielt kaum eine Rolle. Ein global aktiver Konsumgüterhersteller wie Procter & Gamble ist über seine Marken und Märkte aus unserer unternehmerischen Sicht stärker diversifiziert und resilienter, als beispielsweise ein global aktiver Chip-Hersteller wie Nvidia, der von vielerlei Faktoren wie z.B. technischer Fortschritt oder Regulierung abhängig ist. Unternehmerische Qualität, Profitabilität oder Bewertung treten in Momentum-Phasen oft in den Hintergrund. Belohnt werden primär die Firmen, die in den dominierenden Narrativen als Gewinner wahrgenommen werden. Aber das geht nicht ewig so weiter.

Das Risiko des Momentums

Das zeigt aber der Blick auf die Börsengeschichte: Momentum-Phasen enden – manchmal schleichend, meistens abrupt, so geschehen beim Platzen der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende oder der Finanzkrise nach der Lehman-Pleite. Sobald das zugrunde liegende Narrativ endet oder sich verändert, kippt das Momentum ins Gegenteil: Was zuvor gekauft wurde, wird dann verkauft. Wer sich in scheinbar „passiven“ Anlagen wiegt, trägt in Wahrheit hochaktive und ungesteuerte Risiken.

Das bedeutet Momentum an der Börse

Momentum beschreibt eine Investment-„Strategie“, bei der Investoren gezielt jene Aktien oder Segmente kaufen, die in der jüngeren Vergangenheit stark gestiegen sind – in der Erwartung, dass dieser Trend anhält. Die Logik dahinter ist einfach: Steigende Kurse ziehen Aufmerksamkeit und Kapital an, was die Kurse weitersteigen lässt.

Problematisch wird Momentum, weil es Analyse ersetzt:

• Momentum berücksichtigt weder Bewertung noch Geschäftsmodell.

• Momentum verstärkt Indexkonzentrationen, da große Gewinner automatisch mehr Kapital erhalten.

• Momentum ist zeitlich begrenzt und kann sich bei veränderten Marktbedingungen schnell umkehren.

Momentum mag kurzfristig funktionieren – als langfristiger Investmentansatz ist es jedoch anfällig für Übertreibungen, Rückschläge und dauerhafte Kapitalverluste.

Index-Denke als Momentum-Verstärker: Hoffnung auf Bewertungsausweitung vs. echte Wertschöpfung

Die zunehmende Index- und ETF-Dominanz verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Denn in der Indexlogik bedeutet eine steigende Marktkapitalisierung ein höheres Indexgewicht. Das höhere Indexgewicht löst mehr Kapitalzuflüsse in die Aktie aus, die dann wiederum zu weiter steigenden Kursen führen. Dadurch entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf, eben: Momentum. Das Prädikat „Indexschwergewicht“ sagt noch nichts über die Qualität des Unternehmens aus. Wenn Aktienkurse primär steigen, weil das Anlagekapital reflexhaft einem Trend folgt, entkoppelt sich der Preis von der unternehmerischen Substanz.

Die Qualität steigt nicht, nur weil die Bewertung steigt

In der Finanzwelt spricht man dann von „Multiple Expansion“ (Bewertungsausweitung): Der Kurs eines Unternehmens steigt nicht, weil es operativ mehr Geld verdient, sondern weil Investoren bereit sind, ein immer höheres Vielfaches (Multiple) für die bloße Hoffnung auf zukünftiges Wachstum zu bezahlen. So gilt Tesla unbestritten als ein solches Indexschwergewicht, für uns bleibt das Unternehmen unverändert ein No-Go: Das Kerngeschäft mit Elektroautomobilen bleibt chronisch margenschwach, die angekündigten Millionen Robo-Taxis und humanoiden Roboter lassen bereits Jahre auf sich warten. Obwohl wir uns die KGV-Denke ohnehin nicht zu eigen machen, stellt sich doch die Frage, wie sich das irrsinnig hohe KGV von rund 280 begründen lässt. Hier scheint uns, um es einmal vorsichtig auszudrücken, doch sehr viel Phantasie eingepreist zu sein. Möglicherweise sogar unbegründete Phantasie.

Wie Indexkonzentration sich selbst verstärkt

Viele Investoren kaufen heute Indizes – etwa ETFs auf den MSCI World oder den S&P 500. Das gilt als bequem, kostengünstig und „breit gestreut“. Was dabei oft übersehen wird: Indizes folgen einer klaren, mechanischen Logik – und diese Logik kann zu gefährlichen Konzentrationen führen. Der entscheidende Punkt ist die gewichtete Zusammensetzung eines Index. Die meisten großen Aktienindizes sind nach Marktkapitalisierung gewichtet. Das bedeutet: Je höher der Börsenwert eines Unternehmens, desto größer sein Anteil am Index. Steigt nun der Aktienkurs eines großen Unternehmens stärker als der Markt, wächst automatisch sein Indexgewicht. Und genau hier beginnt der sich selbst verstärkende Effekt:

Eine Firma, deren Aktie stark steigt, wird im Index „größer“.

ETFs und Indexfonds bilden den Index automatisch nach. Steigt das Gewicht einer Aktie, fließt neues Kapital genau
dorthin – unabhängig von Bewertung, Geschäftsmodell oder Risiken.

Der zusätzliche Kaufdruck stützt oder erhöht den Aktienkurs – was das Indexgewicht erneut vergrößert.

Was bereits groß und teuer ist, wird weiter gekauft. Nicht, weil es zwingend besser wird – sondern weil die Indexlogik es erzwingt.

Wenige sehr große Unternehmen oder Themen dominieren zunehmend die Performance ganzer Märkte. Für Investoren fühlt sich das lange harmlos an – denn solange diese Aktien steigen, „funktioniert“ der Index.

Dreht die Stimmung, geraten genau diese Schwergewichte unter Druck. Dann kehrt sich der Mechanismus um: Fallende Kurse führen zu geringeren Indexgewichtungen, führen zu mehr Abflüssen und zusätzlichem Verkaufsdruck.

Indexinvestments folgen Momentum, nicht Qualität. Sie verstärken Trends – nach oben wie nach unten. Wer sich dessen bewusst ist, kann besser einschätzen, warum scheinbar „passive“ Anlagen sehr aktive Risiken in sich tragen.

Warum trotz „breiter“ Streuung oft das Klumpenrisiko steigt

Index-Investoren kaufen so oft selbst über „breit gestreute Indizes“ unbemerkt hohe Klumpenrisiken, weil sich im Index die Gewichtung auf wenige Unternehmen, Sektoren oder Narrative konzentriert. Als Langfrist-Investoren stützen wir uns nicht auf die vage Hoffnung, dass morgen jemand bereit ist, eine noch höhere Bewertung zu bezahlen. Unsere Portfoliounternehmen generieren eine konstante Wertsteigerung, indem die erwirtschafteten Unternehmensgewinne Jahr für Jahr neu in profitables Wachstum investiert werden. Das ist ökonomisch greifbar und krisenresistent.

Als diejenigen, die Kapitalerhalt und attraktive Renditen über Börsenzyklen hinweg anstreben, fragen wir uns nicht: Welche Aktie ist zuletzt gut gelaufen?, sondern: Welches Unternehmen verdient dauerhaft Geld und warum ist das so? So verstehen wir auch Antizyklik: Sie bedeutet nicht, gegen den Markt zu wetten, sondern zwischen (spekulativer) Kursbewegung und unternehmerischer Substanz zu unterscheiden.

Wenn die operative Stärke eines Unternehmens auf eine temporäre Bewertungsschwäche an der Börse trifft, verbessert sich das Chance-Risiko-Profil – auch wenn der Kurszettel kurzfristig etwas anderes suggeriert. In der Index-Logik passiver Strategien wäre diese Bewertungsschwäche ein technisches Verkaufssignal, während für aktive Manager sich eine günstige Kaufgelegenheit eröffnet. Oder anders formuliert: Wenn an der Börse das, was seitwärts läuft oder fällt, links liegengelassen wird, selbst wenn die operative Qualität und der innere Wert steigen, ist das für uns kein Grund zur Sorge, sondern eine echte Opportunität.

Momentum-Phasen mit Langeweilern überstehen

Gerade Unternehmen mit robusten Geschäftsmodellen aus Bereichen der nicht-zyklischen Consumer Staples oder der „Daily Used Tech“ zeigen diese Diskrepanz besonders deutlich. Ihre Produkte werden täglich von Milliarden Menschen und Millionen Unternehmen genutzt, ihr Wachstum ist intakt, ihre Cash Flows sind stabil, ihre Preissetzungsmacht ist hoch. In Momentum-Phasen wirken sie unspektakulär, mitunter „langweilig“. Langfristig jedoch sind es diese robusten Gewinnmaschinen, die Kapital erhalten und über Börsenzyklen hinweg attraktive Renditen erwirtschaften.

Momentum kann einen Markt über einen längeren Zeitraum begleiten, dennoch sollte dieser Umstand nicht dazu verführen, als Kompass für eine langfristige Investmentstrategie zu dienen. Denn nachhaltiger Anlageerfolg entsteht nicht durch das Hinterherlaufen von Trends, sondern durch Investmentdisziplin, saubere Analyse von Bilanzen und Geschäftsmodellen und den Fokus auf unternehmerische Substanz. Das erfordert mitunter Geduld und Disziplin, denn die Dauer und das Ende von Momentum-Phasen sind nicht vorhersehbar.

Sind eine hohe Gewichtung und Konzentration per se schlecht?

Momentum führt, wie gerade dargelegt, zu hohen Gewichtungen und Konzentrationen in marktbreiten Indizes wie etwa dem MSCI World Index. Lässt sich daraus ableiten, dass eine hohe Gewichtung einzelner Aktien per se riskant und eine breite Streuung für den Investmenterfolg entscheidend ist? Entscheidend ist nicht die Höhe der Konzentration, sondern ihre Ursache: Während Konzentration in einem Indexfonds mechanisch entsteht, ist sie in einem aktiv gemanagten Fonds das Ergebnis bewusster, begründeter Entscheidungen.

Indexlogik: Steigende Kurse erzeugen steigende Risiken

In einem Index nimmt die Gewichtung einzelner Unternehmen automatisch mit ihrer Marktkapitalisierung zu. Steigende Kurse führen zu höheren Indexgewichten – unabhängig davon, ob sich die unternehmerische Substanz verbessert hat oder nicht. Es gibt keinen Verantwortlichen, keine Überzeugung und keine definierten Kriterien für einen Ein- oder Ausstieg.

Im aktiven Fonds hingegen ist jede hohe Gewichtung Ausdruck einer klaren Einschätzung: Sie basiert auf Analyse, Bewertung und einer konkreten Erwartung an die zukünftige operative Entwicklung, die sich aus Geschäftsmodell- und Bilanzanalyse ableitet und nicht aus der zurückliegenden Kursperformance. Die entscheidende Frage lautet daher für uns nicht „Wie hoch ist die Gewichtung im Fondsportfolio?“, sondern „Warum ist die Gewichtung so hoch – und unter welchen Bedingungen wäre sie nicht mehr gerechtfertigt?“

Qualität vor Kurs: Wann hohe Gewichtung gerechtfertigt ist

Eine hohe Gewichtung ist im aktiven Management stets an Bedingungen geknüpft, nicht an Kursgewinne. Sie lässt sich nur dann vertreten, wenn ein Geschäftsmodell strukturell überlegen ist, nachhaltig hohe Kapitalrenditen erzielt, über Preissetzungsmacht und stabile Cashflows verfügt und Wachstum operativ – nicht durch Bilanzakrobatik – erwirtschaftet wird. Selbst nach Kursanstiegen muss die Bewertung noch angemessen sein. Die Gewichtung folgt also der unternehmerischen Qualität, nicht der Kursdynamik. Beim Index ist es umgekehrt: Dort ist die Kursentwicklung selbst der Treiber der Konzentration.

Steuerbarkeit als Risikovorteil

Zudem ist Konzentration im aktiven Fonds steuerbar – und damit reversibel. Gewichtungsobergrenzen, Reduktionen bei Bewertungsübertreibungen, der Abbau bei strukturellen Verschlechterungen oder weiter steigenden Kursen gehören zu den zentralen Instrumenten aktiver Risikosteuerung. Ein Index kennt diese Mechanismen nicht. Er ist „gezwungen“, hohe Gewichtungen zu halten – unabhängig davon, ob sich Risiken aufbauen oder Narrative kippen.

Der Kernunterschied: Verantwortung

Der grundlegende Unterschied lässt sich auf einen Nenner bringen: Verantwortung. Ein Index trägt keine Verantwortung, er erklärt nichts und kennt keinen Fehler – nur Gewichtungen. Er hinterfragt keine Narrative, er gehorcht blind einem Algorithmus, der lediglich Marktkapitalisierungen addiert.

Wir steuern hingegen Risiken bewusst, begrenzen Gewichtungen bei Übertreibungen und investieren ausschließlich in Geschäftsmodelle, die wir verstehen und die dauerhaft profitabel sind. Als aktive Investoren stehen wir für unsere Entscheidungen und Überzeugungen ein, machen sie transparent und lassen uns an klar definierten Kriterien und Zielen messen. Und diese Ziele besitzen eine bewusst andere Reihenfolge als im Mainstream:

Langfristige, substanzielle Investitionssicherheit hat für uns Priorität. An erster Stelle steht der Kapitalerhalt, verbunden mit dem Ziel, über Börsenzyklen hinweg attraktive Renditen zu erzielen. Gerade das konsequente Vermeiden von Verlustrisiken bedeutet, in „Momentum-Phasen“ Renditeopportunitäten auszulassen, selbst wenn das dazu führt, nicht zu jeder Zeit an der Performance-Spitze zu stehen.

Wir investieren ausschließlich in Unternehmen höchster Qualität, die dauerhaft, über alle Konjunkturzyklen hinweg und mit hoher Verlässlichkeit profitabel sind, indem sie operativ Wert generieren und diesen robust ausbauen.

Konzentration kann Stabilität schaffen

Entscheidend ist schließlich ein Punkt, der häufig übersehen wird: Aktiv gemanagte Konzentration kann Risiko senken, nicht erhöhen. Ein fokussiertes Portfolio aus exzellenten, Cash Flow-starken, global aktiven und stark diversifizierten Unternehmen mit nicht-zyklischen Geschäftsmodellen kann langfristig deutlich weniger riskant sein als ein breit gestreuter Index, der zwangsläufig auch viele hochverschuldete, kapitalintensive oder strukturell schwache Unternehmen enthält. Risiko bedeutet nicht kurzfristige Volatilität, sondern die Gefahr eines dauerhaften Kapitalverlusts.

Die Bilanz entscheidet, nicht der Kurszettel

So sprechen wir dann von Qualitätsunternehmen, wenn Firmen ein kapitalleichtes und robustes Geschäftsmodell besitzen, beständig hohe Unternehmensgewinne erzielen – auch in konjunkturell schwierigen Phasen – und so konsistent hohe Kapitalverzinsungen erwirtschaften. Neben einem robusten Cash Flow sehen wir eine hohe Bilanzqualität als besten Schutz für das investierte Kapital an. Gerade der Blick auf die Bilanzqualität der Unternehmen wird bei von Momentum getriebenen Aktien gerne zugunsten von Börsennarrativen vernachlässigt.

Wir verstehen uns als Investoren mit unternehmerischem und langfristigem Blick. Markttiming kann unserer Meinung nach keine auf Dauer ausgerichtete Strategie sein: Wir investieren nicht mit dem Markt oder gegen den Markt, sondern unabhängig vom Markt. Unsere Portfoliounternehmen und somit wir als Miteigentümer generieren eine konstante und langfristige Wertsteigerung, indem die erwirtschafteten Unternehmensgewinne Jahr für Jahr neu in profitables Wachstum investiert werden. Darauf kommt es langfristig an.

Lesen Sie hier den Investorenbrief 02/2026

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